03. November 2026

Verbunden mit den Heiligen und Verstorbenen

Nach dem festlichen Gottesdienst in der Liebenburger Schlosskirche wurden die Gräber auf dem Friedhof gesegnet.

Von Barbara Schwinum - Glücklicherweise fiel in diesem Jahr das Fest „Allerheiligen“ auf einen Sonntag. Da dieses Kirchenfest in unserem Bundesland kein staatlich anerkannter, gesetzlicher Feiertag ist, war so dieses Mal wenigstens die Möglichkeit gegeben, morgens einen feierlichen Gottesdienst zu besuchen.

In der Liebenburger Schlosskirche feierte Pfarrer Thomas Mogge den festlichen Gottesdienst mit uns. Der Altarbereich war besonders hergerichtet; es wurden Grablichter angezündet und gesegnet und die Namen aller Verstorbenen aus unserer Pfarrgemeinde vorgelesen.

Besonders ermutigend und stärkend war die Predigt des Pfarrers, indem er einen Bogen von Halloween zum Fest Allerheiligen und dem darauffolgenden Allerseelenfest spannte. Sehr feierlich und kräftig auch sein Gesang des Hochgebetes, was mich besonders berührte. Ich fühlte mich verbunden mit den Heiligen und Verstorbenen, die vor mir gegangen sind und mit Jesus Christus, der uns ja bei jeder Eucharistiefeier immer wieder in wunderbarerweise in Brot und Wein begegnet.

Gegen Ende des Gottesdienstes war ich - trotz eines noch nicht völlig ausgeheilten grippalen Infektes - genug gestärkt, um die Gräbersegnung vorzunehmen. Dies ist, seit ich denken kann, eine Tradition auf unserem katholischen Friedhof weiter unten am Burgberg. In mein Gewand gekleidet, mit Weihwasser und grünem Zweig ausgestattet, ging ich zum Friedhof, wo auch schon Hinterbliebene an den Gräbern warteten - oft auch Personen, die nicht mehr zur Kirche kommen können oder wollen.

Mit allen ankommenden Personen aus der Kirche versammelte ich mich zunächst an einem Punkt des Friedhofs und nach einem gemeinsamen Gebet ging ich zu den einzelnen Gräbern, um diese zu segnen und jeweils einen Segensgruß zu sprechen. Es machte mir Freude, letzteren bei jedem Grab immer wieder abzuwandeln und ihn auf den/die Verstorbenen oder die Hinterbliebenen hin anzupassen. Es waren recht viele gekommen und manche gingen auch im Verlauf der Segnung zu mehreren Gräbern, entweder aus ihrer Familie oder auch zu Verstorbenen, an die keiner mehr denkt. Natürlich habe ich dann auch alle anderen Gräber mit Weihwasser gesegnet. Am Schluss haben manche Friedhofsbesucher noch ein wenig miteinander geplaudert und ich habe gedacht, wie sehr die Menschen doch immer noch an die Kraft des göttlichen Segens glauben.

Welche Hoffnung sie wohl damit verbinden?


Präventionsfortbildung

Stadt - Land - Gott

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Schutzkonzept

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Von Barbara Schwinum - Glücklicherweise fiel in diesem Jahr das Fest „Allerheiligen“ auf einen Sonntag. Da dieses Kirchenfest in unserem Bundesland kein staatlich anerkannter, gesetzlicher Feiertag ist, war so dieses Mal wenigstens die Möglichkeit gegeben, morgens einen feierlichen Gottesdienst zu besuchen.

In der Liebenburger Schlosskirche feierte Pfarrer Thomas Mogge den festlichen Gottesdienst mit uns. Der Altarbereich war besonders hergerichtet; es wurden Grablichter angezündet und gesegnet und die Namen aller Verstorbenen aus unserer Pfarrgemeinde vorgelesen.

Besonders ermutigend und stärkend war die Predigt des Pfarrers, indem er einen Bogen von Halloween zum Fest Allerheiligen und dem darauffolgenden Allerseelenfest spannte. Sehr feierlich und kräftig auch sein Gesang des Hochgebetes, was mich besonders berührte. Ich fühlte mich verbunden mit den Heiligen und Verstorbenen, die vor mir gegangen sind und mit Jesus Christus, der uns ja bei jeder Eucharistiefeier immer wieder in wunderbarerweise in Brot und Wein begegnet.

Gegen Ende des Gottesdienstes war ich - trotz eines noch nicht völlig ausgeheilten grippalen Infektes - genug gestärkt, um die Gräbersegnung vorzunehmen. Dies ist, seit ich denken kann, eine Tradition auf unserem katholischen Friedhof weiter unten am Burgberg. In mein Gewand gekleidet, mit Weihwasser und grünem Zweig ausgestattet, ging ich zum Friedhof, wo auch schon Hinterbliebene an den Gräbern warteten - oft auch Personen, die nicht mehr zur Kirche kommen können oder wollen.

Mit allen ankommenden Personen aus der Kirche versammelte ich mich zunächst an einem Punkt des Friedhofs und nach einem gemeinsamen Gebet ging ich zu den einzelnen Gräbern, um diese zu segnen und jeweils einen Segensgruß zu sprechen. Es machte mir Freude, letzteren bei jedem Grab immer wieder abzuwandeln und ihn auf den/die Verstorbenen oder die Hinterbliebenen hin anzupassen. Es waren recht viele gekommen und manche gingen auch im Verlauf der Segnung zu mehreren Gräbern, entweder aus ihrer Familie oder auch zu Verstorbenen, an die keiner mehr denkt. Natürlich habe ich dann auch alle anderen Gräber mit Weihwasser gesegnet. Am Schluss haben manche Friedhofsbesucher noch ein wenig miteinander geplaudert und ich habe gedacht, wie sehr die Menschen doch immer noch an die Kraft des göttlichen Segens glauben.

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