02. Dezember 2021

Weihnachtsverkündigung ist immer auch Osterverkündigung!

Gemeinsam mit Barbara Schwinum erkundeten sieben Teilnehmende das Kindheitsevangelium nach Matthäus.

Von Barbara Schwinum - Sieben - bekanntlich ja eine heilige Zahl - Personen im Alter von 33 bis 86 Jahren hatten sich zu den Gesprächsabenden auf den Weg ins Liebenburger Pfarrheim gemacht, um über Vortrag, Gespräch und Bilder aktuelle Zugänge zum Kindheitsevangelium nach Matthäus und zur Weihnachtsbotschaft zu bekommen.

Die Kindheitsgeschichte nach Matthäus (ebenso wie die nach Lukas) deutet die Anfänge des Lebens Jesu vom Ostergeschehen her. Was den ersten Judenchristen damals im Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herren aufgegangen ist, das bekennen sie schließlich auch von seiner Empfängnis und Geburt. Indem in der Kindheitsgeschichte der Frage nachgegangen wird, woher Jesus kommt, wird auch beantwortet, wer er ist und was er für die Menschen bis heute bedeutet. Im Stammbaum Jesu, des Sohnes Davids, wird deutlich, dass seine Vorfahren als Messias und Mensch nicht nur Könige sind, sondern auch vier Frauen, Ausländerinnen, die ungewöhnlich handeln und viel riskieren. In der eigentlichen Geburtsgeschichte und den weiteren Begebenheiten steht vor allen Dingen Josef, der Mann Marias, im Vordergrund; er zeichnet sich immer wieder durch sein klagloses, gerechtes, Gott vertrauendes Handeln aus. Jesus, so erfahren wir, ist „aus dem Heiligen Geist“ und er ist Immanuel, d. h. Gott mit uns.

Schließlich wird Jesus als Fürst und Hirt seines Volkes Israels zuerst von Fremden, den drei Sterndeutern aus dem Morgenland anerkannt. Damit zeigt sich seine universelle Bedeutung für alle Menschen in dieser Welt, angedeutet schon durch die vier oben genannten Frauen im Stammbaum. Bei der Flucht aus Ägypten erweist sich wiederum, dass die Rettung des Gottessohnes, wie schon beim Exodus, durch Gottes Handeln geschieht.

Ist das die Verheißung, dass auch wir immer wieder auf sein rettendes Handeln hoffen, ja zählen dürfen? Zeigt sich doch am Ende des zweiten Kapitels, dass das Leben Jesu von Anfang an durch Mächtige bedroht war, bis heute, wenn heutige Bedrohungen sich oft auch ganz anders darstellen. Im Gespräch wurde durchaus kontrovers über die geistgewirkte Empfängnis und Jungfrauengeburt Marias diskutiert. Kritisch wurde auch unser oftmals romantisch ausgestaltetes Weihnachtsbild gesehen, die Figur des Heiligen Josef dagegen als positives Vorbild gewürdigt und schließlich einmal mehr erkannt, wie sehr Weihnachten und Ostern zusammenhängen. Am Schluss wurde die Weihnachtskrippe nach Lukas in ein Weihnachtshaus nach Matthäus umgestaltet (siehe Fotos).

Mir hat die Vorbereitung zu den Abenden Freude gemacht und ich denke die Vortragsabende der kleinen („heiligen“) Gruppe auch.


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Von Barbara Schwinum - Sieben - bekanntlich ja eine heilige Zahl - Personen im Alter von 33 bis 86 Jahren hatten sich zu den Gesprächsabenden auf den Weg ins Liebenburger Pfarrheim gemacht, um über Vortrag, Gespräch und Bilder aktuelle Zugänge zum Kindheitsevangelium nach Matthäus und zur Weihnachtsbotschaft zu bekommen.

Die Kindheitsgeschichte nach Matthäus (ebenso wie die nach Lukas) deutet die Anfänge des Lebens Jesu vom Ostergeschehen her. Was den ersten Judenchristen damals im Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herren aufgegangen ist, das bekennen sie schließlich auch von seiner Empfängnis und Geburt. Indem in der Kindheitsgeschichte der Frage nachgegangen wird, woher Jesus kommt, wird auch beantwortet, wer er ist und was er für die Menschen bis heute bedeutet. Im Stammbaum Jesu, des Sohnes Davids, wird deutlich, dass seine Vorfahren als Messias und Mensch nicht nur Könige sind, sondern auch vier Frauen, Ausländerinnen, die ungewöhnlich handeln und viel riskieren. In der eigentlichen Geburtsgeschichte und den weiteren Begebenheiten steht vor allen Dingen Josef, der Mann Marias, im Vordergrund; er zeichnet sich immer wieder durch sein klagloses, gerechtes, Gott vertrauendes Handeln aus. Jesus, so erfahren wir, ist „aus dem Heiligen Geist“ und er ist Immanuel, d. h. Gott mit uns.

Schließlich wird Jesus als Fürst und Hirt seines Volkes Israels zuerst von Fremden, den drei Sterndeutern aus dem Morgenland anerkannt. Damit zeigt sich seine universelle Bedeutung für alle Menschen in dieser Welt, angedeutet schon durch die vier oben genannten Frauen im Stammbaum. Bei der Flucht aus Ägypten erweist sich wiederum, dass die Rettung des Gottessohnes, wie schon beim Exodus, durch Gottes Handeln geschieht.

Ist das die Verheißung, dass auch wir immer wieder auf sein rettendes Handeln hoffen, ja zählen dürfen? Zeigt sich doch am Ende des zweiten Kapitels, dass das Leben Jesu von Anfang an durch Mächtige bedroht war, bis heute, wenn heutige Bedrohungen sich oft auch ganz anders darstellen. Im Gespräch wurde durchaus kontrovers über die geistgewirkte Empfängnis und Jungfrauengeburt Marias diskutiert. Kritisch wurde auch unser oftmals romantisch ausgestaltetes Weihnachtsbild gesehen, die Figur des Heiligen Josef dagegen als positives Vorbild gewürdigt und schließlich einmal mehr erkannt, wie sehr Weihnachten und Ostern zusammenhängen. Am Schluss wurde die Weihnachtskrippe nach Lukas in ein Weihnachtshaus nach Matthäus umgestaltet (siehe Fotos).

Mir hat die Vorbereitung zu den Abenden Freude gemacht und ich denke die Vortragsabende der kleinen („heiligen“) Gruppe auch.


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