24. September 2020

Zukunft der Missionsarbeit ist in die Krise geraten

Pater Cyriac Chandrankunnel bittet um Unterstützung für die Arbeit der Missionsgemeinschaft des Apostels Thomas mit armen, geistig und körperlich behinderten Kindern in Indien.

Foto: privat

Pater Cyriac Chandrankunnel ist Mitglied der Missionsgemeinschaft des Apostels Thomas, die in Nordindien verschiedene Projekt aufgebaut hat. In seinem Aufruf zur Unterstützung beschreibt er, wie die Corona-Pandemie die Arbeit in große Existenznöte gebracht hat. Am 17. und 18. Oktober wird es in den Goslarer Gemeinden eine Sonderkollekte nach den Gottesdiensten geben; alle anderen haben die Möglichkeit eine Spende zu überweisen.

Liebe Schwestern und Brüder,

Täglich hören, sehen und erleben wir die weltweite Coronakrise, wie dadurch in allen Bereichen das Menschenleben betroffen ist. Sie ist aber sehr stark verbreitet und besonders heftig spürbar in einigen Ländern. In dieser herausfordernden Zeit der Pandemie und Krise der Menschheitsgeschichte sind viele Leute auf Menschen mit guten Willen angewiesen und sie wünschen und warten auf unsere dringende Hilfe und Unterstützung.

Wie viele von Ihnen schon wissen, versucht die Missionsgemeinschaft des Apostels Thomas seit Jahren in der nordindischen Mission angesichts der Herausforderungen den armen, kranken, einsamen Menschen und besonders den geistig und körperlich behinderten und verwaisten Kindern eine Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen. Durch die verschiedenen Hilfsprogramme kann die Gemeinschaft eine Veränderung in das Leben der Kinder bringen und ihnen Schule, Ausbildung, Trinkwasser, Medizin, usw. ermöglichen. Viele Kinder in den Missionshäusern wurden ausgesetzt, verstoßen und auf Missionskrankenstationen gesundgepflegt. Ich selbst habe dort mehrere Jahre lang für die Mission gearbeitet. Aber die Corona-Pandemie hat ihr Leben und ihre Arbeit in große Existenznöte gebracht und die Zukunft der Missionsarbeit ist in unvorstellbarer Weise in die Krise geraten. Mehrere Bewohner und Betreuer haben sich mit Covid 19 angesteckt und die Lage dort ist dramatisch.

Aus diesem Anlass bitte ich Sie von ganzem Herzen um Ihre großzügige Spende und Unterstützung in der Tür-Sonderkollekte nach den Eucharistiefeiern am Samstag, 17. Oktober, in Oker und Sonntag, 18. Oktober, in Jürgenohl und in Goslar als ein Zeichen ihrer Verbundenheit und Solidarität mit den betroffenen Menschen im Missionsgebiet.

Sie können auch Ihre Spende auf das Bankkonto von St. Jakobus der Ältere überweisen.

St. Jakobus der Ältere
IBAN: DE55 2595 0130 0000 0046 48
Verwendungszweck: "Coronahilfe-Nordindienmission".

Als ein Mitglied der Missionsgemeinschaft danke ich Ihnen im Namen der Mission für ihre Unterstützung und ihr Gebet sehr herzlich. Vergelt`s Gott!

P. Cyriac Chandrankunnel


Katholische Kirche Nordharz bei YouTube

Ausstellung "Augen auf!"

Präventionsfortbildung

Stadt - Land - Gott

Facebook