05. März 2022

"Zukunftsplan Hoffnung"

Wie in Bad Harzburg, haben Frauen in allen Erdteilen zum Weltgebetstag eingeladen ...

Von Regina Soot – „Zukunftsplan Hoffnung“, so lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstages, zu dem Frauen in allen Erdteilen am ersten Freitag im März einladen. So haben auch die Bad Harzburger Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in die Lutherkirche eingeladen und unerwartet viele Mitfeiernde trafen sich zum gemeinsamen Gebet.

In diesem Jahr stand der Weltgebetstag unter dem starken Eindruck des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Ohnmacht und Sorge um den Frieden in Europa und dem Mitgefühl für die Schwestern und Brüder in der Ukraine und in Russland. 

So wurde bereits bei der Begrüßung eine aktuelle Nachricht von den Frauen des Weltgebetstagskomitees aus der Ukraine verlesen, die ihren Dank für die Solidarität aus der ganzen Welt und der dadurch gewonnenen Hoffnung Ausdruck gaben.

„Die Texte waren ja, wie auf die derzeitige Situation zugeschnitten.“, so hörten wir bei der anschließenden Tasse Tee immer wieder. Sie wurden bereits vor einiger Zeit von Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt. Der Leittext erzählt davon, wie Jeremia, dem Volk Juda im babylonischen Exil Mut machte, die ungewollte Situation anzunehmen und das Beste draus zu machen. Er beschreibt, wie Jeremia die Hoffnung unterstreicht, dass Gott einen guten Plan für dieses Volk hat, auch wenn es gerade nicht danach aussieht.

Die Berichte dreier Frauen aus Großbritannien, die erlebten, wie in ausweglosen Situationen plötzlich doch das Unmögliche möglich wird, sprachen vom „Speakers Corner“ direkt in unser derzeitiges Gefühl der Ohnmacht und Fassungslosigkeit hinein. 

Auch die Bad Harzburger Frauenhilfe hatte sich im Vorfeld mit dem Jeremia-Text auseinandergesetzt. Ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen fanden Ausdruck in einer Predigt, die immer wieder durch ganz persönliche Gedanken und Erfahrungen „gestört“ wurde.

Was wäre ein Weltgebetstagsgottesdienst ohne die schönen Lieder? Karsten Krüger und ein kleiner Chor ermöglichten – trotz aller noch geltenden Corona-Maßnahmen – eine wunderbare und berührende musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes.

Es tut gut, sich in diesen Zeiten zu treffen, gemeinsam zu beten und zu singen oder summen. Bleiben wir dran – am Zukunftsplan Hoffnung! Lasst uns nicht den Mut und das Durchhaltevermögen verlieren und weiter so zusammenstehen, wie es in solchen Friedensgebeten möglich ist.

Den Weltgebetstag trägt die Vision einer Welt, in der alle Frauen selbstbestimmt leben können. Darum werden in über 100 Projekten Frauen und Kinder gestärkt. Wer sich dafür engagieren möchte, kann dies mit einer Geldspende unter der Spendenseite des Weltgebetstags tun.


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In diesem Jahr stand der Weltgebetstag unter dem starken Eindruck des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Ohnmacht und Sorge um den Frieden in Europa und dem Mitgefühl für die Schwestern und Brüder in der Ukraine und in Russland. 

So wurde bereits bei der Begrüßung eine aktuelle Nachricht von den Frauen des Weltgebetstagskomitees aus der Ukraine verlesen, die ihren Dank für die Solidarität aus der ganzen Welt und der dadurch gewonnenen Hoffnung Ausdruck gaben.

„Die Texte waren ja, wie auf die derzeitige Situation zugeschnitten.“, so hörten wir bei der anschließenden Tasse Tee immer wieder. Sie wurden bereits vor einiger Zeit von Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt. Der Leittext erzählt davon, wie Jeremia, dem Volk Juda im babylonischen Exil Mut machte, die ungewollte Situation anzunehmen und das Beste draus zu machen. Er beschreibt, wie Jeremia die Hoffnung unterstreicht, dass Gott einen guten Plan für dieses Volk hat, auch wenn es gerade nicht danach aussieht.

Die Berichte dreier Frauen aus Großbritannien, die erlebten, wie in ausweglosen Situationen plötzlich doch das Unmögliche möglich wird, sprachen vom „Speakers Corner“ direkt in unser derzeitiges Gefühl der Ohnmacht und Fassungslosigkeit hinein. 

Auch die Bad Harzburger Frauenhilfe hatte sich im Vorfeld mit dem Jeremia-Text auseinandergesetzt. Ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen fanden Ausdruck in einer Predigt, die immer wieder durch ganz persönliche Gedanken und Erfahrungen „gestört“ wurde.

Was wäre ein Weltgebetstagsgottesdienst ohne die schönen Lieder? Karsten Krüger und ein kleiner Chor ermöglichten – trotz aller noch geltenden Corona-Maßnahmen – eine wunderbare und berührende musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes.

Es tut gut, sich in diesen Zeiten zu treffen, gemeinsam zu beten und zu singen oder summen. Bleiben wir dran – am Zukunftsplan Hoffnung! Lasst uns nicht den Mut und das Durchhaltevermögen verlieren und weiter so zusammenstehen, wie es in solchen Friedensgebeten möglich ist.

Den Weltgebetstag trägt die Vision einer Welt, in der alle Frauen selbstbestimmt leben können. Darum werden in über 100 Projekten Frauen und Kinder gestärkt. Wer sich dafür engagieren möchte, kann dies mit einer Geldspende unter der Spendenseite des Weltgebetstags tun.


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