12. Juni 2021

Zurück nach Vorne

Alles auf Anfang bitte?
Von Christian Dierkes - In der vergangenen Woche haben wir zum ersten Mal die Nulllinie des Inzidenzwertes berührt. Und auch bundesweit sinken die Zahlen. Es wird geöffnet, die Städte beleben sich wieder und es ist beinahe wie „früher“. Es ist zum Teil erschlagend den Trubel zu sehen. Die Menschen die lachen, sich unterhalten, gemeinsam Zeit verbringen.  Ab und zu höre ich Worte wie: „bald können wir wieder alles so machen wie früher.“ Ich habe manchmal das Gefühl, viele Menschen würden die Zeit der Pandemie am liebsten vergessen. Dann frage ich mich, ob das wirklich möglich wäre, ob es gut wäre? Könnten wir so tun als wären die letzten eineinhalb Jahre nicht passiert? Diese Zeit einfach löschen und weitermachen? Ich möchte das nicht. So schwierig diese Zeit auch war, ich habe sie erlebt. Ich habe sie gelebt. Sie ist jetzt ein Teil meiner, unserer Biografie. Alles was wir gelernt haben, um uns anzupassen, die neuen Ideen und Strategiegen, in verschiedensten Situationen entwickelt. Die Fehlschläge, die vielen Versuche, das zu finden, was funktioniert. All das hat uns wachsen und reifen lassen. „Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da“ (Mk 4,29). Diese Zeit ist die, auf die wir jetzt zusteuern. Noch mit nur kleinen Schritten, doch mit erhobenem Kopf. Gehen wir also zurück zu persönlichem Kontakt, zu größer werdenden Gruppen. Gehen wir zurück, Richtung Hände schütteln und Umarmungen. Nehmen wir alle Früchte mit, die Corona hat wachsen lassen, sie sind unser Proviant auf dem Weg zurück. Zurück nach vorne in die Zukunft.

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Godehardjahr

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Von Christian Dierkes - In der vergangenen Woche haben wir zum ersten Mal die Nulllinie des Inzidenzwertes berührt. Und auch bundesweit sinken die Zahlen. Es wird geöffnet, die Städte beleben sich wieder und es ist beinahe wie „früher“. Es ist zum Teil erschlagend den Trubel zu sehen. Die Menschen die lachen, sich unterhalten, gemeinsam Zeit verbringen.  Ab und zu höre ich Worte wie: „bald können wir wieder alles so machen wie früher.“ Ich habe manchmal das Gefühl, viele Menschen würden die Zeit der Pandemie am liebsten vergessen. Dann frage ich mich, ob das wirklich möglich wäre, ob es gut wäre? Könnten wir so tun als wären die letzten eineinhalb Jahre nicht passiert? Diese Zeit einfach löschen und weitermachen? Ich möchte das nicht. So schwierig diese Zeit auch war, ich habe sie erlebt. Ich habe sie gelebt. Sie ist jetzt ein Teil meiner, unserer Biografie. Alles was wir gelernt haben, um uns anzupassen, die neuen Ideen und Strategiegen, in verschiedensten Situationen entwickelt. Die Fehlschläge, die vielen Versuche, das zu finden, was funktioniert. All das hat uns wachsen und reifen lassen. „Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da“ (Mk 4,29). Diese Zeit ist die, auf die wir jetzt zusteuern. Noch mit nur kleinen Schritten, doch mit erhobenem Kopf. Gehen wir also zurück zu persönlichem Kontakt, zu größer werdenden Gruppen. Gehen wir zurück, Richtung Hände schütteln und Umarmungen. Nehmen wir alle Früchte mit, die Corona hat wachsen lassen, sie sind unser Proviant auf dem Weg zurück. Zurück nach vorne in die Zukunft.

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