Alpha und Omega

In der Liturgie der Osternacht, die das Pascha-Gedächtnis Israels mit der Feier der Auferstehung Jesu verknüpft, steht am Anfang der Ritus, der die Osterkerze schmückt: mit dem Kreuz, mit dem Alpha und Omega des Schöpfers und Erlösers und mit den Ziffern des Jahres; dazu spricht der Priester oder Bischof: "Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen".

Die Lesungen der Osternacht gehen zurück an die Schöpfung und weiten den Blick für die Vollendung; sie erinnern an die Geschichte Israels und beziehen sie auf Jesus Christus. Im Menschen Jesus, dem Gottessohn, findet das Christentum den Einheitspunkt des Gottesglaubens, der ihm nicht nur Gottes Einzigkeit erschließt, sondern auch den Zusammenhang von Kosmos und Geschichte, Verheißung und Erfüllung.

Die Basis dieser Liturgie ist ein Wort aus dem Neuen Testament: "Jesus Christus: gestern, heute, und derselbe bis in Ewigkeit" (Hebr 13,8). Dieses Bekenntnis verbindet sich mit der Mahnung, der "Vorsteher" zu gedenken, die der Gemeinde "das Wort Gottes verkündet" haben, und ihr Glaubensleben nachzuahmen (Hebr 13,7).

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