Christmette

Christlich gesehen gehört zu Weihnachten nichts mehr und nichts weniger als die liturgische Feier und Erinnerung an die Geburt Christi, die Menschwerdung Gottes.

Nach uralter Tradition geschieht diese Feier in der Nacht zwischen dem 24. und 25. Dezember durch eine Mitternachtsmesse, im Volksmund "Mette" oder "Christmette" genannt. "Wohl zu der halben Nacht" sei der Heiland geboren, singen Christen in dem bekannten Weihnachtslied "Es ist ein Ros' entsprungen", und der Evangelist Lukas berichtet von diesem Ereignis "zur Zeit der Nachtwache der Hirten" (2,1-14).

Das Wachen in der Nacht ist Kennzeichen der beiden christlichen Hochfeste Weihnachten und Ostern. Diese Nacht wird in beiden Fällen zur "heiligen, hochheiligen Nacht" (lat: "nox sacratissima"). Wachsamkeit "mitten in der Nacht", eine von Christen erwartete Grundhaltung, wird durch das nächtliche Stundengebet und durch die weihnachtliche Mette liturgische Form.

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