Kirchengebote

Die Kirchengebote sind allgemeine Vorschriften, die von der Kirche in Ausübung des Hirtenamtes erlassen sind, um die Gebote Gottes zu konkretisieren. Seit dem frühen Mittelalter entwickelte sich in der katechetischen Liturgie eine in Zahl, Inhalt und Reihenfolge zum Teil unterschiedliche Anzahl von Kirchengeboten (im engeren Sinne). Seit 1555 mit dem Katechismus des Petrus Canisius gibt es die klassische Fünfzahl der Kirchengebote. Der katholische Katechismus von 1992 hat diese Fünfzahl wiederholt. Sie sollen "das unerlässliche Minimum an Gebetsgeist und an sittlichem Streben, im Wachstum der Liebe zu Gott und zum Nächsten sichern".

Konkret heißt das:                                                       

  1. die Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen
  2. die jährliche Beichte
  3. den Kommunionempfang in der Osterzeit und in Todesgefahr
  4. das Einhalten von gebotenen Feier- und
  5. Fasttagen (z. B. Aschermittwoch und Karfreitag)

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