Rorate

Advent, früher Morgen, frostklirrendes Dunkel, eine nur von Kerzen erleuchtete Kirche -"Tauet, Himmel, den Gerechten" ... All das fällt einem vielleicht spontan ein, wenn man "Rorate" hört. Der Eine oder die Andere mag noch an das Evangelium von der Ankündigung der Geburt des Herrn denken – vielleicht auch an ein gemütliches Frühstück nach dem Gottesdienst im anbrechenden Licht eines Dezembermorgens. Rorate - ein Wort, das die stimmungsvolle Seite der Adventszeit ebenso ausdrückt wie die einstmals beschwerliche Vorbereitung auf die Feier der Geburt des Herrn. Kein anderer Begriff steht so sehr für den kirchlichen Advent, wie ihn viele von früher her kennen und ihn gern auch heute noch praktizieren.

Die Rorate-Gottesdienste haben ihren Namen vom lateinischen Eröffnungsvers (Introitus), der mit einem markanten Wort aus dem Buch Jesaja (Jes 45,8) beginnt: "Rorate caeli de super et nubes pluant iustum" - "Tauet, Himmel, von oben, ihr Wolken regnet herab den Gerechten". Roratemessen waren - und sind – zunächst Marienmessen (Votivmessen von der Jungfrau Maria) an bestimmten Tagen im Advent.

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