Weißer Sonntag

Der erste Sonntag nach Ostern heißt "Weißer Sonntag", weil in der alten Kirche die Täuflinge am Vortag oder an diesem Sonntag zum letzten Male – nach ihrer Taufe in der Osternacht - ihr weißes Taufkleid (lat. alba) trugen.

Weiß ist das Licht, bevor es sich in das Spektrum der Farben auffächert. Weiß ist die Farbe des Ursprungs und die Farbe der Vollendung, wenn alles zur leuchtenden Einfachheit zurückkehrt. Weiße Gewänder werden in der Kirche getragen, wenn etwas von dieser ursprünglichen, lichten Klarheit zum Ausdruck kommen soll.

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